Komm auf meine Gartenbank

Suria Verlag Komm auf meine Gartenbank

Ich freue mich, wenn ich Gartenfreunden und jenen, die es vielleicht noch werden wollen, mit diesen Gedichten und Gedanken etwas geben konnte.

Nun, dieses Buch ist kein Gartenratgeber. Stapelweise finden sich wunderbare Bücher mit Tipps, Tricks und Lifehacks, und außerdem entdeckt man entsprechende Interneteinträge wie Sand am Meer.
Vielmehr geht es hier um „Gespräche auf der Gartenbank“.

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Ein gesundes und glückliches Jahr!

Dies ist keine Floskel, nein, vielen wünsche ich dies ganz besonders, weil sie um ihre Gesundheit bangen oder gar kämpfen müssen, weil sie sich vom Glück verlassen fühlen in den Wirrnissen des Lebens.
Ich wünsche ihnen die Kraft, alles zu tun, was ihrer Gesundheit zuträglich ist. Und den Menschen, die an ihrer Seele leiden, wünsche ich, dass sie dem Glück entgegengehen und es auch sehen können, wenn es sich in kleinen Zeichen vor die Füße legt.

Kaum ein Tag an dem man nicht von einer zunehmenden sozialen Kälte hört. Ich fürchte, wir hören das so oft, bis wir es glauben und soweit verinnerlicht haben, dass wir bei jedem Blick, den wir nicht deuten können, davon ausgehen, das ist sie nun, die soziale Kälte. In einem Land, in dem es uns so gut geht, in einer Gesellschaft, die sehr wohl offen und mit Herzenswärme ausgestattet ist, im kleinen Kreis, der das tragende Beziehungsnetz ausmacht, – da können Worte sehr viel kaputtmachen. Worte sind die hinterhältigsten Waffen! Dauernd von sozialer Kälte zu reden, beweist nur, dass es diese natürlich auch gibt. Hat es immer schon. Die große Gefahr dieser Worte ist ja, dass die soziale Kälte an diesen Worten wächst, weil man sich vermeintlich davor schützen muss.
Ich will ihr entgegenreden. Ganz vehement entgegenreden.

Mein Bild dazu: Meine Obstschüssel voll mit Früchten des Südens.
Im Süden steht die Sonne, die unsere Welt ausleuchtet,
vom Süden, Südosten kommen sie, die unsere Hilfe brauchen,
im Süden meines Herzens ist die Sehnsucht beheimatet…

„Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen. Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs. Wir müssen stark werden, ohne je unsere Zärtlichkeit zu verlieren.“ Ernesto Che Guevara (Brief an seine Kinder)

Adventkalender 2018

Adventkalender 2018      

Mein Adventkalender wächst mir schon das ganze Jahr entgegen, – in Form von Bildern des Himmels über mir. Manchmal strahlend und klar, manchmal verborgen, verhüllt, mit den unterschiedlichsten Wolken geschmückt oder von einer Wolkenfülle verstellt, doch immer ist er dahinter blau. Und da.
Da – wie der Urgrund meines Seins.

Mit täglichen Gedanken möchte ich mich diesem Himmel über mir und in mir nähern. Ich freue mich, wenn du mitgehst!

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Sommersommer

Sommermorgensommer
Sommerabendsommer
Sommersommer

Genau so war es heuer – Sommer von morgens bis abends – beinahe tagtäglich.
Diese drei Zeilen sind vielleicht die kürzeste Form um auszudrücken, was uns in diesen Wochen an herrlicher Sommerfülle geschenkt war.
Ich könnte die Zeilen dazwischen mit bunten, lichten Bildern füllen, Bildern vom aktiven Berge-Seen-Fahrrad-Sommer, vom fleißigen Äpfel-Beeren-Kräuter-Garten-Sommer und schließlich vom entspannten Bücher-Träume-Hängematten-Sommer. Zwischen den Zeilen hat heuer ja besonders viel Sonne Platz! Auch die Freude und die Dankbarkeit für die vielen Stunden, die sich mit Familie und Freunden in der Sommersonne und an lauen Abenden ergaben.
Es war ein guter Sommer, ein Sommer in Fülle.
Paradiesisch.

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Welttage

Seit 1947 gibt es die sogenannten Welttage. Anfangs standen vor allem die Vereinten Nationen als Paten hinter diesen Welttagen, doch seit dem allgemeinen Zugang zum Internet nützen viele Organisationen diese Möglichkeit, auf ganz bestimmte Themen einen Fokus zu richten.

Erst kürzlich las ich einen Bericht, in dem vorwurfsvoll gemahnt wurde, dass ein inflationärer Umgang mit Welttagen im Gange sei, die den wirklich wichtigen die Show stehlen.

Das ist wohl Anschauungssache. Ich höre interessiert hin, wenn ich am Morgen im Radio höre, heute ist der Welttag des Glücks, des Wassers, gegen Landminen…
Zumindest einen Augenblick lang widme ich meine Gedankenwelt diesem hervorgehobenen Thema. Manchmal bewirkt diese morgendliche Information mehr: Ich nehme den „Welttag“ mit in meinen Tag als Tagesmotto. Viele dieser Tage machen mir mit Dankbarkeit bewusst, wie gut es uns doch geht,  und wie viel noch zu tun ist auf der Welt. Wir dürfen nicht abstumpfen bei all den menschenunwürdigen Gegebenheiten, die noch lange nicht behoben sind. Die Welttage sind EINE Möglichkeit, immer wieder daran erinnert zu werden.
Für mich steht fest: Welttage haben ihre Berechtigung.

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