{"id":919,"date":"2018-12-01T10:35:59","date_gmt":"2018-12-01T08:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.suria.at\/?p=919"},"modified":"2022-12-30T19:36:29","modified_gmt":"2022-12-30T17:36:29","slug":"adventkalender-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.suria.at\/?p=919","title":{"rendered":"Adventkalender 2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Adventkalender 2018\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mein Adventkalender w\u00e4chst mir schon das ganze Jahr entgegen, &#8211; in Form von Bildern des Himmels \u00fcber mir. Manchmal strahlend und klar, manchmal verborgen, verh\u00fcllt, mit den unterschiedlichsten Wolken geschm\u00fcckt oder von einer Wolkenf\u00fclle verstellt, doch immer ist er dahinter blau. Und da.<br \/>\nDa &#8211; wie der Urgrund meines Seins.<\/p>\n<p>Mit t\u00e4glichen Gedanken m\u00f6chte ich mich diesem Himmel \u00fcber mir und in mir n\u00e4hern. Ich freue mich, wenn du mitgehst!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>1. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.suria.at\/?attachment_id=921\" rel=\"attachment wp-att-921\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-921 size-full\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rosa-flocken130718.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rosa-flocken130718.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rosa-flocken130718-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rosa-flocken130718-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rosa-flocken130718-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Rosige Zeiten<\/strong><br \/>\nMeiner Lieblingsautorin Susanne Niemeyer ist es gelungen, meinen gro\u00dfen Sack voller Pflichtgef\u00fchle, Termindruck und gemusster und gewollter Arbeit in der Adventzeit in rosa W\u00f6lkchen zu verwandeln.<br \/>\nDie Ursprungsgeschichte, der wir unsere vermeintlich besinnliche Adventzeit verdanken, war n\u00e4mlich alles andere als besinnlich. Sie nennt sie sogar eine \u201eStressgeschichte par excellence: Unterwegs mit Sack und Pack, zwischendurch eben mal ein Kind zur Welt bringen und selbst danach keine Zeit zum Ausruhen haben. Keine ruhigen Tage, in denen die junge Familie entspannt Cocooning zelebrieren kann. Sondern Flucht nach \u00c4gypten&#8230;\u201c<br \/>\nNa, wenn da mein Leben nicht ein Ausbund an rosigen Zeiten ist?<br \/>\nIch werde im Advent rosa W\u00f6lkchen sammeln, ich wei\u00df, es werden viele, aber das ist auch sch\u00f6n. Der Sack h\u00e4tte mich erdr\u00fcckt. Die W\u00f6lkchen erheben mich.<br \/>\nDir auch rosige Zeiten in diesem Advent!<\/p>\n<p><strong>2. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-928 size-full\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/sch\u00e4fchen060113.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"746\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/sch\u00e4fchen060113.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/sch\u00e4fchen060113-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/sch\u00e4fchen060113-768x560.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/sch\u00e4fchen060113-371x270.jpg 371w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Nicht das schwarze Schaf ist anders, die wei\u00dfen sind alle gleich!<\/strong><\/p>\n<p>Der Advent wird in unserem Ort von vielen singenden Kindern eingel\u00e4utet. Wie sch\u00f6n!<br \/>\nBeim Zuh\u00f6ren hat man sogleich ein sehr homogenes Bild vor Augen: keine Einzelpersonen, keine Namen, &#8211; einfach &#8222;Kinder&#8220;.<br \/>\nIch m\u00f6chte ganz provokant sagen, es ist fast wie das Bild einer Herde Schafe. Sie unterscheiden sich in diesem Moment nicht wesentlich voneinander. Nur die Lehrerin wei\u00df: Da singen wei\u00dfe Schafe, graue, bestimmt auch ein schwarzes, und wenn es auch noch so ungew\u00f6hnlich klingt, es gibt auch bunte. Und alle b\u00fcndelt sie mit den frischen Adventliedern.<br \/>\nEin sehr motivierendes Bild!<br \/>\nMir f\u00e4llt dazu n\u00e4mlich ein, wenn ich mich manchmal &#8222;anders&#8220; f\u00fchle, &#8211; wie ein schwarzes oder buntes Schaf in einer wei\u00dfen Herde, sollte ich mir keine Gedanken dar\u00fcber machen. Das tun schon die anderen. Ich habe meinen Platz gefunden, das gen\u00fcgt vollkommen.<\/p>\n<p><strong>3. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-932 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/alltag220918.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"703\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/alltag220918.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/alltag220918-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/alltag220918-768x527.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/alltag220918-393x270.jpg 393w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg nach Weihnachten<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuf dem Weg nach Weihnachten sind wir nicht allein&#8230;\u201c so beginnt ein Adventlied von Kurt Mikula mit einem sehr sch\u00f6nen Text.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns sind diese Tage in ihren Anforderungen \u00e4u\u00dferlich kaum von anderen zu unterscheiden, wir leben unseren Alltag. Diese Liedzeile teilt uns jedoch mit, dass es auch einen inneren Weg gibt, wir gehen ja \u201enach Weihnachten\u201c.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler spricht nicht von der Strecke Nazareth \u2013 Bethlehem, die ich mir \u00fcbrigens zur damaligen Zeit mit den 130 zu bew\u00e4ltigenden Kilometern h\u00f6chst beschwerlich vorstelle. Er spricht vom Weg \u201enach Weihnachten\u201c, auf dem man vielleicht \u201eHirten\u201c oder \u201eWeise\u201c, vielleicht Menschen ohne Hoffnung, vielleicht Menschen voller Sehnsucht trifft.<br \/>\nDas steckt in uns selber doch auch alles drin?<br \/>\nAdvent als innere Wegstrecke: Gedanken und Gef\u00fchle legen diesen Weg zur\u00fcck, und am Ende werden wir uns selbst ein St\u00fcck weit n\u00e4her gekommen sein. Das w\u00fcnsche ich mir.<\/p>\n<p><strong>4. Dezember<\/strong> <strong>&#8211; Barbaratag<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-935 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/heinz-geht091115-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"670\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/heinz-geht091115-1.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/heinz-geht091115-1-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/heinz-geht091115-1-768x503.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/heinz-geht091115-1-413x270.jpg 413w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Um 300 soll die sch\u00f6ne junge Christin Barbara in Kleinasien gelebt haben. Da sie sich weder durch Drohungen noch durch Gewalt von diesem noch recht jungen Glauben abbringen lie\u00df, wurde sie von ihrem Vater in einen Turm gesperrt. Man kennt die Geschichte vom kahlen Zweig, der auf dem Weg dorthin an ihrem Kleid h\u00e4ngen geblieben war, und der im Gef\u00e4ngnis zu bl\u00fchen begann.<br \/>\nIch m\u00f6chte den Blick auf den Turm werfen. Er war bestimmt alles andere als ein Wohnzimmer. Wahrscheinlich eng, dunkel, feucht, &#8211; doch Barbara war auch durch diese Erfahrung nicht von ihrer \u00dcberzeugung abzubringen.<\/p>\n<p>Ich denke mir, ich lebe auch in einem Turm, es ist allerdings ein Elfenbeinturm. Und dieser ist sehr wohl ein Wohnzimmer. Ich lebe gl\u00fccklich, freue mich an einer erf\u00fcllenden Arbeit, bin zufrieden, &#8211; es k\u00f6nnte mir nicht besser gehen. Ich brauche keine Wahrheiten zu verteidigen, die mein Leben in Gefahr bringen. Aber ich wei\u00df, dass andere dies sehr wohl tun, f\u00fcr sich, ihre Lieben, ihr Dorf, ihr Land, ihren Glauben. Mit dem ganzen Einsatz ihres Lebens, und nichts w\u00e4re dringender n\u00f6tig als die Hilfe von Menschen, die nur ihre Stimme erheben m\u00fcssten.<br \/>\nDoch ich sitze in meinem Turm. Manchmal sticht mich die Feigheit wie ein Kaktus. Die Feigheit, die Tr\u00e4gheit, nicht mehr zu tun, mich nicht lauter zu melden, die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe hier zu lassen, meinen Geist ruhig zu stellen \u2013 obwohl jede Stimme z\u00e4hlt f\u00fcr alle, die keine haben auf dieser kleinen, blauen, verwundbaren, wunderbaren Erde.<\/p>\n<p>Dabei z\u00e4hlt dies bestimmt zu meinen gr\u00f6\u00dften W\u00fcnschen, n\u00e4mlich f\u00fcr alle Kinder, jetzt und immer: eine friedliche, blaue, wunderbare und gesunde Welt.<br \/>\nKein Krieg hat sich je gelohnt.<br \/>\nKein Streit, der nicht befriedet wird, keine Wahrheit, die keine andere neben sich ertr\u00e4gt, ist dem Leben dienlich.<br \/>\nBarbara, du solltest nicht umsonst in deinem Turm gebetet haben!<\/p>\n<p>Ach ja, im Grunde bin ich ein sehr optimistischer Mensch&#8230;<\/p>\n<p><strong>5. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-937 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/h\u00f6llenf\u00fcrst-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Allweil sch\u00f6n ist nicht sch\u00f6n<\/strong><\/p>\n<p>An diesem Tag wird es in vielen Gemeinden ein H\u00f6llenspektakel geben, einen H\u00f6llenl\u00e4rm, Feuer und Rauch, Kettengerassel, und wilde H\u00f6llenf\u00fcrsten setzen sich spektakul\u00e4r in Szene. Da vergisst man ja beinahe, dass sie urspr\u00fcnglich ein untergeordnetes Anh\u00e4ngsel des Heiligen Nikolaus waren, einer an und f\u00fcr sich imposanten Lichtgestalt.<\/p>\n<p>Das ist der Zeitgeist, wird gesagt, der bringt solche \u201eAusw\u00fcchse\u201c mit sich.<\/p>\n<p>Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, die \u201eTuifl-Umz\u00fcge\u201c sind die Kontrastfarbe zu unserem Leben und haben sehr wohl ihre Berechtigung. Je besser es uns geht, umso gr\u00e4sslicher d\u00fcrfen die Fratzen sein, denen wir auf Abstand begegnen, um erinnert zu werden: Unser Leben k\u00f6nnte ja auch ganz anders sein. Das H\u00f6llische, Furchteinfl\u00f6\u00dfende ist ja keine neue Erfindung, das hat es immer schon gegeben. Geht es Menschen in bestimmten Zeiten jedoch schlecht, dann brauchen sie die wahren Nikol\u00e4use, die mit ihrer Lebensweise ein Lichtstreif am Horizont sind.<\/p>\n<p>Wir bemerken die Stille erst, wenn der L\u00e4rm pl\u00f6tzlich verebbt. Wir sch\u00e4tzen die Gesundheit besonders, wenn sie abhanden kommt.<br \/>\nImmer sch\u00f6n, das w\u00e4re paradiesisch, m\u00f6chte man meinen. Aber nicht f\u00fcr uns Erdenmenschen, da fehlt uns noch der Heiligenschein. Wir w\u00fcrden das Sch\u00f6ne schon sehr bald v\u00f6llig normal empfinden. Und was bliebe dann noch an wahren Freuden? Nein, allweil sch\u00f6n ist nicht sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Heute darf es laut, wild, ungeb\u00e4rdig zugehen, morgen sieht die Welt wieder anders aus&#8230;<\/p>\n<p><strong>6. Dezember &#8211; Nikolaustag<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-939 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/flaschengeist151115.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"734\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/flaschengeist151115.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/flaschengeist151115-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/flaschengeist151115-768x551.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/flaschengeist151115-377x270.jpg 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>&#8230; muss man es sich leicht machen<\/strong><\/p>\n<p>Manchmal springt mich ein Satz an, da werfe ich dann alle geplanten Worte \u00fcber den Haufen, weil genau darin eine Gedankenquelle liegt, die ich nicht ungen\u00fctzt entfleuchen lassen m\u00f6chte.<br \/>\n\u201eWill man Schweres bew\u00e4ltigen, muss man es sich leicht machen.\u201c (Bertold Brecht)<\/p>\n<p>Das passt schon einmal hervorragend zum Nikolaustag: Der fromme Mann half Menschen in Not, &#8211; wir haben das verinnerlichte Bild seiner S\u00e4cke schleppenden Knechte vor Augen, diese S\u00e4cke werden mit jeder verteilten Gabe leichter. Mein Wolkenbild zeigt doch einen wunderbaren, duftig leichten Rauschebart&#8230;<\/p>\n<p>In einem Advent, wie man ihn sehr h\u00e4ufig erlebt, and\u00e4chtig und still, an das Gewissen appellierend, sehr traditionell und gef\u00fchlsschwanger, kann man es sich anderweitig \u201eleicht\u201c machen. In kleinen allt\u00e4glichen Begegnungen mit einem L\u00e4cheln, &#8211; trotz Stress. Mit kleinen Hilfestellungen, &#8211; trotz Zeitmangel. Vor allem aber mit inneren Bildern!<br \/>\nIch denke an Julia Engelmanns Konfetti und werfe nicht nur einmal am Tag welche fr\u00f6hlich in die Luft. In Gedanken! Ich sitze am Gipfelkreuz und lasse mir den Wind um die Nase streichen, und das vor dem PC. Und wunderbare, weiche Wattewolken ziehen an mir vorbei&#8230;<br \/>\nAlles ist m\u00f6glich, man muss es sich selbst leicht machen, niemand anderer ist daf\u00fcr zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p><strong>7. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-941 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/husch220918.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/husch220918.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/husch220918-300x166.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/husch220918-768x425.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/husch220918-488x270.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Komplimente<\/strong><\/p>\n<p>Vor Jahren bekam ich eine kleine wei\u00dfe Figur geschenkt: David, ein Schaf auf den Schultern tragend, im Hirtengewand. Diese kleine Statue war mir auf den ersten Blick lieb und teuer. Die Schlichtheit, die N\u00e4he, das Lebendige \u2013 alles in dieser Hirtenfigur ausgedr\u00fcckt.<br \/>\nDie Hirten waren vor 2000 Jahren jene Menschen, die in der Gesellschaft am wenigsten gew\u00fcrdigt wurden, obwohl jeder, der etwas Ansehen genoss, dann zum Paschafest sein Opferlamm brauchte. Ohne Hirten &#8211; keine Schafherden &#8211; keine Opferl\u00e4mmer &#8230;<br \/>\nDieses Ungleichgewicht wird in der Weihnachtsgeschichte zurechtger\u00fcckt. Die Hirten sehen als Erste den Stern und \u2013 noch viel wichtiger \u2013sie trauen der Geschichte. Sie sind die ersten Zeugen, sie werden \u201eerhoben\u201c und ihre W\u00fcrde wird sichtbar, die ihnen allein durch ihr Menschsein, aber auch durch ihre Arbeit zusteht.<\/p>\n<p>Ich bleibe bei diesem Wort W\u00fcrde. Moderne Gesellschaften sind nicht besser. Im 2000 Jahre w\u00e4hrenden christlichen Abendland gibt es immer noch so viele Berufe, die wenig bis gar nicht gew\u00fcrdigt werden, obwohl eine funktionierende Gesellschaft ohne sie nicht denkbar w\u00e4re. Und viel zu viele prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse (niedriger Lohn, der f\u00fcr eine Existenzsicherung nicht ausreicht)! Diese \u201eHirten\u201c der heutigen Zeit brauchen den Stern, die Weihnachtsbotschaft, immer wieder, aktuell und mit zurechtger\u00fcckter W\u00fcrde!<\/p>\n<p>Kann man diesen Engelsgesang \u00fcben, der die Hirten zu ganz besonderen Menschen erhob? Ich denke schon. Ganz im Kleinen mit ehrlichen Komplimenten. Denn ein Kompliment ist eine wohlwollende \u00c4u\u00dferung, die sowohl Eigenschaften als auch Leistungen w\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>Heute erhielt ich ein ganz originelles schriftliches Kompliment von einem 10-j\u00e4hrigen Kind: Du kannst so gut erklehren. Genau so. Sch\u00f6n, wenn mein Beruf schon in einem Wort gedeutet ist: Lehrer \u2013 erk-lehren.<br \/>\nUnd wie adressiert dieses Kind die Komplimentkarte f\u00fcr den Chef des Hauses? \u201eHerr Tiereckdohr\u201c. Herr Duden w\u00fcrde die Augen rollen. Ich am\u00fcsiere mich: Eine Schule ist nichts anderes als Gottes bunter Tiergarten, alle Charaktere kommen vor! Da braucht es, zumindest in einer Ecke, einen mit einem offenen Ohr f\u00fcr alle, einen \u201eTier-eck-d-ohr\u201c.<\/p>\n<p><strong>8. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-943\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"816\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336-768x582.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336-1024x777.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/IMG_1336-356x270.jpg 356w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Duftendes Wochenende<\/strong><\/p>\n<p>Ich freue mich schon seit Tagen auf dieses Wochenende: Ich werde backen! Und der Duft von Zelten und Weihnachtsb\u00e4ckerei wird durch das ganze Haus ziehen, &#8211; und mir wird es bestens gehen. Auch meine Lieben genie\u00dfen diese D\u00fcfte und \u201eschnurren\u201c, wenn sie die warme K\u00fcche betreten. Weihnachtsger\u00fcche wecken so viel Stimmung, Erinnerungen, Wohlgef\u00fchl, &#8211; es ist, als w\u00fcrde man in gewisser Weise ganz: von der Kindheit bis heute &#8211;\u00a0alles in einem Duft und einem Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>Das Zitat &#8222;Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht&#8220; wird auch\u00a0so \u00fcbersetzt: \u201eDas Gl\u00fcck deines Lebens h\u00e4ngt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.\u201c<br \/>\nDieses Zitat stammt von Marc Aurel, der vor fast 2000 Jahren das r\u00f6mische Reich beherrschte.<br \/>\nDie Macht der Gedanken&#8230; Ja, da ist sehr viel dran.<br \/>\nHeute m\u00f6chte ich diesen Satz erg\u00e4nzen. Das Gl\u00fcck h\u00e4ngt auch ab von k\u00f6stlichen Ger\u00fcchen, die gl\u00fcckliche Erinnerungen hervorrufen und aufs Neue bewirken, von einer guten Mahlzeit, einem Bett, in dem man sich geborgen f\u00fchlt, einer Fr\u00f6hlichkeit im Herzen, die man sich \u00fcber die Jahre bewahrt, und dem guten, wohlwollenden Leben mit den Menschen, denen man sich tief verbunden f\u00fchlt.<br \/>\nUnd alles zusammen ist Advent und Weihnachten, wie es nicht sch\u00f6ner sein kann.<\/p>\n<p><strong>9. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-947\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"753\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis-1024x717.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/maria-empf\u00e4ngnis-386x270.jpg 386w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Muttertag<\/strong><\/p>\n<p>Nein, am Feiertag Maria Empf\u00e4ngnis habe ich mich nicht ins Einkaufsgewimmel gest\u00fcrzt. Ich widmete mich der Weihnachtsb\u00e4ckerei, &#8211; und dabei war mein Kopf herrlich frei. \u201eEs denkt sich\u201c nenne ich diese Phasen.<br \/>\nNun ja, es dachte sich zum Feiertag.<\/p>\n<p>Mit diesem Festtag wird ja der Lebensbeginn Marias vom ersten Lebensfunken an in den Mittelpunkt gestellt.<br \/>\nDie Geschichte dieses Festes ist schon eigenartig. Sie entspricht einem \u201er\u00fcckw\u00e4rtigen\u201c Denken: Da Maria als Gottesgeb\u00e4rerin verehrt wird, muss sie dazu auch w\u00fcrdig sein. Nicht nur von Jesu Geburt an, nicht nur von ihrer eigenen Geburt an (8. September \u2013 Maria Geburt, wird seit dem 5. Jh. gefeiert), sie muss schon vom ersten Augenblick an als absolute Ausnahme gedacht werden. Dieser Tag wurde im 11.Jh. erstmals in England begangen, ist jedoch erst seit 1708 f\u00fcr die ganze katholische Kirche verbindlich.<br \/>\nMaria als Kind von Anna und Joachim wird vom Zeitpunkt der Zeugung an, einem zutiefst menschlichen Akt, hervorgehoben als Frau mit der g\u00f6ttlichen Eigenschaft ohne S\u00fcnde zu sein. Dies schien der Kirche so wichtig zu sein, dass sie, die sonst kaum positive Worte zu K\u00f6rperlichkeit verliert, sich eine Empf\u00e4ngnis vorstellen kann. \u201eOhne Erbs\u00fcnde\u201c wird Maria nahe ans G\u00f6ttliche ger\u00fcckt. Und somit \u201edarf\u201c Maria als Mensch die Mutter Jesu werden.<br \/>\nJa, damit Maria (Jahrhunderte sp\u00e4ter) das wird, was sie schon war: eine Mutter, ganz und gar, durch und durch, in jedem Augenblick, das hei\u00dft eine g\u00f6ttliche Mutter. Sind wir M\u00fctter das nicht auch?<\/p>\n<p>Das w\u00e4re die Chance gewesen diesen Tag zum Hochfest aller M\u00fctter zu erheben, &#8211; zu einem kirchlichen Muttertag sozusagen.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Jahr werde ich am 8.12. , diesem Feiertag, daran denken und meiner Mutter danken, dass sie mich gewollt, geliebt, geboren hat. Und jetzt rufe ich sie an\u2026<\/p>\n<p><strong>10. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-949 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"809\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/nicole-zugspitze-\u00fcber-den-wolken_kl-359x270.jpg 359w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Ich seh, ich seh, was du nicht siehst\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Ein Kinderspiel\u00a0&#8230;<br \/>\nWie ist das im Erwachsenenleben?<\/p>\n<p>Wenn ich etwas &#8222;sehe&#8220; (danke Nic\u00f6lchen f\u00fcr das sch\u00f6ne Bild!), mich etwas bewegt oder gar ver\u00e4ndert hat, was ich nicht missen m\u00f6chte, ist diese Ver\u00e4nderung mein Wachsen in den Himmel hinein. Oder in die Tiefe.<br \/>\nWer begleitet mich?<br \/>\nDas kann nur jemand sein, der davon wei\u00df. Also muss ich dar\u00fcber sprechen.<br \/>\nWenn jemand etwas \u201esieht\u201c, was dem anderen noch verborgen ist, gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Der Zuh\u00f6rer will mehr davon erfahren, oder er tut dies als \u201eGscheitn\u00e4serei\u201c ab und wendet sich ab.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Erfahrung, ein Aha-Erlebnis zu sprechen, das ist immer irgendwie eine \u00dcberrumpelung des Zuh\u00f6rers.<br \/>\nIch finde, Lesen ist nie eine \u00dcberrumpelung, denn der Leser hat die Freiheit zu lesen \/ nicht zu lesen, zu \u00fcberfliegen \/ sich zu vertiefen, zu verwerfen \/ anzunehmen. Ich lese f\u00fcrs Leben gern!<br \/>\nIn diesem Zusammenhang fallen mir sinngem\u00e4\u00df die Worte von Reinhold Stecher ein:<br \/>\n\u201eDas Leben kann nicht verl\u00e4ngert werden, aber du kannst es vertiefen.\u201c<\/p>\n<p><strong>11. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-952 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"789\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2-300x220.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2-768x563.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2-1024x751.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Sekunden2-368x270.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">86 400<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Es gibt so viele Sinnspr\u00fcche, die mir nahelegen, meine Zeit gut zu n\u00fctzen, sinnstiftend zu gestalten, jeden Tag so zu leben, als w\u00e4re es mein letzter\u2026<br \/>\nUnd unterschwellig schwingt immer mit: tu etwas, mach etwas, plane, hab Ziele, gestalte\u2026<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ach herrje, wir sind schon wirklich Kinder einer \u201edressierten\u201c Leistungsgesellschaft: flei\u00dfig, p\u00fcnktlich, strebsam, verl\u00e4sslich\u2026 Die Reihe lie\u00dfe sich je nach Rolle, die wir gerade einnehmen, ziemlich lange weiterf\u00fchren. Ja, so sind wir. Immerhin haben wir jeden Tag 86 400 Sekunden zur Verf\u00fcgung, also machen wir etwas daraus! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Geht es wirklich darum? Wo bleibt die Mu\u00dfe (freie, ungestaltete Zeit)?<br \/>\nHaben wir die Mu\u00dfe, einfach nur zu warten, was entsteht? Zu sehen, wie etwas w\u00e4chst? Zu h\u00f6ren, wie sich etwas entwickelt?<br \/>\nWer Mu\u00dfe hat, hat innere Ruhe. Und manchmal k\u00fcsst dich dann die Muse, eine G\u00f6ttin der Kunst, und Wunderbares kann entstehen. Etwas, das mit dem Druck, m\u00f6glichst viele der 86 400 Sekunden \u201en\u00fctzlich\u201c zu verbringen, bestimmt nicht entstanden w\u00e4re. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Advent: Warten auf die Ankunft des Heils, immer wieder neu. Obwohl wir genau wissen, wie es abl\u00e4uft.<br \/>\nTrotzdem warten.<br \/>\nMit Mu\u00dfe.<br \/>\nJeden Tag ein paar Sekunden mehr.<br \/>\nGanz bewusst. <\/span><\/p>\n<p><strong>12. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-954 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"843\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind-300x235.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind-768x602.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind-1024x802.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/v\u00f6gel-im-Wind-345x270.jpg 345w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wie die V\u00f6gel im Wind<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Blauer Himmel, klare, frische Luft, strahlende Landschaft, &#8211; meine Vorfreude w\u00e4chst auf solche Tage hin, und wie! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Vorfreude ist schon von ganz besonderer Beschaffenheit, sie ist sehr menschlich. Tiere kennen sie nicht. Wir k\u00f6nnen uns ein Bild von der Zukunft machen, ja, regelrecht ausmalen. Und in diesem imagin\u00e4ren Moment empfinden wir die Stimmung, die wir zu erwarten hoffen, schon im Voraus. Wenn wir uns etwas Zuk\u00fcnftiges in den sch\u00f6nsten Farben ausmalen, tun wir uns also etwas Gutes und hellen den Tag auf, der uns diese Farben im Moment vielleicht nicht erlaubt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Heute ist dieses Bild in mir: Mich treiben lassen im Wind, wie die Rabenpaare, die hoch in den L\u00fcften ihren Tanz beschreiben.<br \/>\nDie Weihnachtstage r\u00fccken n\u00e4her und rund um Weihnachten viele Freuden, &#8211; ja auch dieses mich treiben lassen wie die V\u00f6gel im Wind!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Und bis dahin male ich mir Vorfreude-Bilder\u2026<\/span><\/p>\n<p><strong>13. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-956 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gl\u00fccksminister-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ha Vinh Tho<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ha Vinh Tho, das ist der Name des Gl\u00fccksministers in Bhutan, einem kleinen Land zwischen Indien und China.<br \/>\nGl\u00fccksminister, das klingt gut!<br \/>\nDas Gl\u00fcck der Einwohner hat in diesem Land einen besonderen Wert, ein hohes Bruttonationalgl\u00fcck wird angestrebt, dann geht es dem Land gut. Nein, nicht das Bruttoinlandsprodukt, wie wir es gew\u00f6hnt sind zu h\u00f6ren als Ma\u00dfstab des Wohlstands, &#8211; dort misst das Bruttonationalgl\u00fcck das Wohl der Menschen (nicht den Wohlstand). In Schulen, Kursen und Fortbildungen wird \u201eGl\u00fcck\u201c allen in Bhutan gelehrt, denn Gl\u00fcck sei eine F\u00e4higkeit. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Bei uns gibt es f\u00fcr zwei grunds\u00e4tzlich verschiedene Dinge dasselbe Wort:<br \/>\nGl\u00fcck als willkommener Zufall, als positive Wendung im Leben, Gl\u00fcck\u00a0als ein Moment der \u00dcberraschung: \u201eDa hab\u2018 ich Gl\u00fcck gehabt!\u201c <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Gl\u00fcck als Zustand wird am ehesten deutlich, wenn jemand sagt: \u201eIch bin gl\u00fccklich!\u201c<br \/>\nUm dieses Gl\u00fcck geht es dem Gl\u00fccksminister. Es werde erreicht, wenn man sich in Gelassenheit, Achtsamkeit, Mitgef\u00fchl, Verantwortung f\u00fcr sich, die Mitmenschen und die Umwelt \u00fcbe. Diese \u201eArbeit am Gl\u00fcck\u201c, besser diese \u201eGl\u00fccksbringer\u201c sind bei uns meist eine sehr private Angelegenheit. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Der Gl\u00fccksminister erkl\u00e4rt, dass jene am meisten \u201eGl\u00fcck\u201c haben, die in Beziehungen \u201einvestieren\u201c (Partner, Familie, Freunde) und diese Beziehungen pflegen.<br \/>\nIn Zeiten wie Advent, Weihnachten, Urlaub\u2026 ja, da denken wir daran, da wollen wir ganz bewusst Gl\u00fcck schenken. Gl\u00fcck in Form von geschenkter Zeit, von Zuwendung, offenen Ohren\u2026<br \/>\nViel Freude und Gl\u00fcck dabei! <\/span><\/p>\n<p><strong>14.Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-958 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/musik-in-den-Ohren-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Musik in meinen Ohren<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Sinne sind die Fenster zur Umwelt. Wir erfahren, lernen kennen, werden vertraut, lieben.<br \/>\nWie sonst sollte etwas in unsere Seele fallen, wenn nicht \u00fcber die Sinne?<\/p>\n<p>Alle Sinne sind angesprochen in der wundersch\u00f6nen Weihnachtsgeschichte:<br \/>\nWir sehen den Stern.<br \/>\nWir h\u00f6ren die Engel ihr Halleluja singen.<br \/>\nWir f\u00fchlen die K\u00e4lte am Feld und die W\u00e4rme im Stall.<br \/>\nWir riechen Heu und Stroh und die vertraute K\u00f6rperw\u00e4rme der Tiere.<br \/>\nWir schmecken Myrre und Weihrauch in der Luft.<br \/>\nWir f\u00fchlen die Z\u00e4rtlichkeit der jungen Familie.<br \/>\nAlles f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Wir erleben die Weihnachtsgeschichte jedes Jahr neu.<br \/>\nIn kleinen Mosaiksteinchen erschlie\u00dft sich uns die Tiefe dieser Geschichte, immer wieder anders.<br \/>\nDiesmal \u00fcber die Musik:<br \/>\nDie Engel sangen Halleluja. Wir singen heuer, um dieses Fenster der Sinne f\u00fcr andere zu erschlie\u00dfen und machen uns selbst dabei ein Geschenk:<br \/>\n\u201eSiehst du, was ich sehe?<br \/>\nH\u00f6rst du, was ich h\u00f6re?<br \/>\nWei\u00dft du, was ich wei\u00df?<br \/>\nH\u00f6re, was ich dir erz\u00e4hle, er bringt uns G\u00fcte und Licht.\u201c<br \/>\n(\u201eDo you hear what I hear?\u201c von Noel Regney)<\/p>\n<p>Solch ein wundersch\u00f6nes Lied ist Musik in meinen Ohren, ich nehme es mit in meinen Tag und lasse mich tragen\u2026<\/p>\n<p><strong>15. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-960 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"771\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel-768x550.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel-1024x734.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/blumenzwiebel-377x270.jpg 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Humus<\/strong><\/p>\n<p>Frost, Eistage. Jetzt ist wirklich Winter eingekehrt.<br \/>\nIch denke an die Blumenzwiebel, die ich im Sp\u00e4therbst noch versenkt habe. Sie werden den Winter \u00fcberstehen, auch wenn es jetzt bei dieser K\u00e4lte schwer vorstellbar ist.<br \/>\nEine liebe Bekannte hat mir vor gar nicht langer Zeit das Bild einer verfr\u00fchten Christrose geschickt und hinter unserem Haus hat sich eine bl\u00fchende Schl\u00fcsselblume wahrscheinlich in der Jahreszeit geirrt.<br \/>\nDie Ausrei\u00dfer gibt es immer und \u00fcberall. Solange sie Ausrei\u00dfer bleiben, m\u00f6chte ich mich nicht sorgen. Was auf h\u00f6chster Ebene von den immer h\u00e4ufiger werdenden, dramatischen Ausrei\u00dfern gehalten wird, veranlasst schon zur Sorge: ein Klimaabkommen mit Minimalkonsens. Das ist gerade so, als w\u00fcrde ich meine Blumenzwiebel im Herbst auf der Erde verstreuen. Irgendwie werden sie den eisigen Winter schon ohne sch\u00fctzende H\u00fclle Humus \u00fcberstehen, ansonsten werden sie wohl schauen, wie sie weiterkommen, &#8211; sprich in der Erde verkriechen.<br \/>\nWas f\u00fcr ein Denken!<\/p>\n<p>Weihnachten ist Humus f\u00fcr unseren Glauben.<br \/>\nIn uns schlummert der Kinderglaube, der einst war und der sich immer wieder aufmacht \u201eerwachsen\u201c zu werden. Glauben hei\u00dft wachsen, sich neu ausrichten nach dem leitenden Stern, mitwachsen mit diesem schutzbed\u00fcrftigen Kindlein zum erwachsenen Jesus, der die Welt benannte, wie sie ist, der den Finger in die Wunden seiner Zeit legte und dies auch von Thomas forderte, &#8211; als Zeichen, daran zu glauben, darauf zu vertrauen, was alles m\u00f6glich ist.<br \/>\nIn jedem Jahr eine neue Chance, ein neuer Anfang, um Antworten zu suchen und zu finden, um Verantwortung zu \u00fcbernehmen und auch tragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie sehr w\u00fcnsche ich diese Art Weihnachten all jenen, die zu wissen glauben, was gut ist f\u00fcr die Welt!<\/p>\n<p><strong>16. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-962 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"658\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete-768x470.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete-1024x626.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/gaudete-442x270.jpg 442w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Gaudete!<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">So wird der 3. Adventsonntag genannt: Freut euch!<br \/>\nGaudete in Domino semper! (Phil 4,4) Freut euch im Herrn alle Zeit!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ich wusste bisher nicht, dass der Name f\u00fcr den 3. Adventsonntag den ersten Worten des Eingangsliedes entspricht, das fr\u00fcher traditionell an diesem Sonntag gesungen wurde. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Also ein Aufruf, die Freude ganz bewusst in den Vordergrund zu stellen.<br \/>\nEgal, wie es uns gerade geht, &#8211; den Blick auf die Freude zu richten, schafft schon Freude. Dass dies wirklich gelingt, ist durch die Wissenschaft bewiesen: Schon ein bewusstes L\u00e4cheln hebt die Stimmung.<br \/>\nGut soll es unserer Seele gehen, und diese innere Freude soll unabh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Bedingungen wirken. Freude als Lebenselixier.<br \/>\nIch denke, ein fr\u00f6hliches Herz, ein frohes Gem\u00fct sind eine M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr das Leben an sich dankbar zu erweisen. Dass ich hier sitze, atme, denke, f\u00fchle, lebe ist das gr\u00f6\u00dfte Geschenk, das mir gegeben ist. Da sollte ich nicht fr\u00f6hlich sein? Gaudete!<\/span><\/p>\n<p><strong>17. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-964 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Geheim-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Geheimnis<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">gl\u00fccklich<br \/>\nschwarze Haare<br \/>\nliebe r\u00f6mische Dinge<br \/>\nliebe insgeheim leckeren Lebkuchen<br \/>\n?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Dieses \u201eElfchen\u201c (Gedicht, bestehend aus 11 W\u00f6rtern verteilt auf 5 Zeilen) schrieb ein 10-j\u00e4hriger Junge \u00fcber sich, als R\u00e4tsel. Er l\u00fcftet einige Geheimnisse, &#8211; ob ihn das Kind, das von ihm bewichtelt wurde, daran erkennen kann?<br \/>\nEines ist sicher: Er h\u00e4tte nicht sch\u00f6ner ausdr\u00fccken k\u00f6nnen, wie er sich f\u00fchlt. Ein gl\u00fccklicher Junge voller Geheimnisse.<\/span><\/p>\n<p>Man wei\u00df wenig \u00fcber die Geschichte der Heiligen Familie, es wird zwar erw\u00e4hnt, dass nach Jesus, dem Erstgeborenen, noch 4 Br\u00fcder und auch Schwestern zur Welt kamen und sie als Handwerkerfamilie in Nazareth lebten. Was man aus Schriften jedoch erf\u00e4hrt und erschlie\u00dfen kann, sind einige Ausnahmesituationen und wie Maria, Josef und Jesus sich verhielten. Das beginnt mit der Verk\u00fcndigung: Maria wei\u00df nicht, wie ihr geschieht. Sie ist schwanger, Josef wei\u00df nicht, wie dieses Problem zu l\u00f6sen ist, er handelt jedoch nicht voreilig, sondern achtsam. Er schl\u00e4ft dar\u00fcber.<br \/>\nScheint eine Situation restlos verfahren, hei\u00dft es auch heute noch: Schlaf dar\u00fcber, morgen sieht die Welt wieder anders aus. Im Traum l\u00f6sen sich die Knoten. Immer wieder erf\u00e4hrt Josef, dass ihm durch sein achtsames, respektvolles Verhalten Maria gegen\u00fcber die L\u00f6sung \u201ezufliegt\u201c. Maria ist ein Geheimnis f\u00fcr ihn. Er vertraut ihr, so wie sie ihm vertraut und ihn hochschwanger in die Stadt seiner V\u00e4ter, die Stadt Davids, begleitet.<br \/>\nWir kennen auch die Geschichte, als die Familie in Zeiten ohne Handy den 12-J\u00e4hrigen verliert. Kein Anzeichen von schlechtem Gewissen bei dem Jungen, er ist dort, wo er glaubt, sein zu m\u00fcssen. Die Eltern erkennen, dass hinter diesem Verhalten etwas steht, das sie noch nicht verstehen, ein Geheimnis.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Diese Geschichte kann uns viel erz\u00e4hlen. Der andere, auch wenn ich ihn noch so gut zu kennen glaube, ist einzigartig und bleibt letztlich immer ein Geheimnis. Nie werde ich alles verstehen und nicht jedes Geheimnis muss gel\u00fcftet werden. Manchmal gen\u00fcgt es, \u00fcber einem \u201eGeheimnis\u201c zu schlafen, und manchmal darf ich einfach vertrauen.<\/span><\/p>\n<p><strong>18. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-966 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"733\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl-768x523.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/milchstra\u00dfe2kl-396x270.jpg 396w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Sterne<\/strong><\/p>\n<p>Sich heute noch von Sternen leiten lassen?<\/p>\n<p>Nein, heute besitzt man ein Navi.<br \/>\nFr\u00fcher hoben die Menschen noch ganz bewusst die Augen zum Sternenhimmel. In den endlosen W\u00fcsten und auf den grenzenlosen Meeren wurden die Reisenden von Sternen sicher gef\u00fchrt. Wie die Weisen, die Sterndeuter, auf dem Weg zum Kind\u2026<br \/>\nOhne Sterne w\u00e4re man dem Untergang ausgeliefert gewesen. Der Nachthimmel mit seinen unermesslich vielen Sternen schenkte Sicherheit.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen heute gar nicht mehr erahnen, wie nah den Menschen fr\u00fcher der Nachthimmel war.<br \/>\nWir sehen ihn heutzutage durch unsere selbst verschuldete Lichtverschmutzung oft nicht einmal mehr. Wie schade!<br \/>\nMan muss sich schon ganz bestimmte Pl\u00e4tzchen suchen, damit man von dieser Tiefe und Unendlichkeit &#8211; wie auf dem Foto &#8211; ergriffen werden kann.<br \/>\nIn so manchem klugen Satz erf\u00e4hrt man noch von der Bedeutung der Sterne, oft im \u00fcbertragenen Sinn:<\/p>\n<p>Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder. Dante Alighieri<\/p>\n<p>Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen. Carl Schurz<\/p>\n<p>Freunde sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber du wei\u00dft, sie sind immer f\u00fcr dich da.<\/p>\n<p><strong>19. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-968 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN.jpg\" alt=\"\" width=\"1072\" height=\"751\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN.jpg 1072w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN-768x538.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN-1024x717.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/SUB-SUN-385x270.jpg 385w\" sizes=\"auto, (max-width: 1072px) 100vw, 1072px\" \/><\/p>\n<p><strong>SUB und SUN<\/strong><\/p>\n<p>Beim Aufr\u00e4umen eben erfasste mich eine Unruhe, ich habe n\u00e4mlich nicht nur einen SUB, sondern auch einen SUN, den ich in letzter Zeit ziemlich aufget\u00fcrmt habe.<br \/>\nDer SUB \u2013 <strong><u>S<\/u><\/strong>tapel <strong><u>u<\/u><\/strong>ngelesener <strong><u>B<\/u><\/strong>\u00fccher \u2013 erwartet mich geduldig. Einer st\u00e4ndigen Wellenbewegung unterworfen \u2013 mal w\u00e4chst er, dann wieder schrumpft er \u2013 er macht\u00a0mich jedoch immer gl\u00fccklich. Schon ein Leben lang bin ich eine Leseratte und die Themen f\u00fchren mich so gut wie \u00fcberallhin (au\u00dfer zu Krimis). Entspannung und Bereicherung pur!<\/p>\n<p>Der SUN jedoch beunruhigt mich, der <strong><u>S<\/u><\/strong>tapel <strong><u>u<\/u><\/strong>ngeordneter <strong><u>N<\/u><\/strong>otizen schreit nach Zuwendung (es gibt sogar mehrere davon, o je!). Da erdr\u00fccken Rezepte so manchen Aphorismus oder eine Literaturempfehlung, Heilpflanzenportraits liegen auf K\u00fcnstlerportraits und politische und gesellschaftskritische Kommentare, die ich unbedingt noch einmal lesen m\u00f6chte,\u00a0warten zusammengefaltet auf der oft ausgezeichnete Rubrik \u201eMeinung\u201c, die ich manchmal aus der Tiroler Tageszeitung ausschneide. Lauter Texte, die mir wichtig sind, die ich vielleicht noch einmal brauchen k\u00f6nnte\u2026 Und das alles irgendwie zwischen Wochenzeitungen, Brosch\u00fcren\u2026<br \/>\nSo, und wohin damit?<\/p>\n<p>Wer kennt das nicht? Gibt es nicht in fast jeder Wohnung eine Ecke, wo sich Zeitungen, Prospekte, Notizen ansammeln? Vielleicht br\u00e4uchte nicht nur ich einen n\u00fctzlichen Tipp\u2026<\/p>\n<p>Ich bin\u00a0innerlich\u00a0gern ein aufger\u00e4umter Mensch, \u00e4u\u00dferlich gelingt mir das weit weniger gut.\u00a0Wenn sich diese zwei spiegeln, wie man so sagt, dann m\u00fcsste ich ziemlich oft hin- und hergerissen sein. (Ist das die Unruhe beim Anblick eines SUN?)<\/p>\n<p>Das perfekte System kenne ich leider noch nicht (ich bezweifle, ob es das \u00fcberhaupt gibt), also durchforste ich meine SUN immer wieder einmal\u00a0und werde \u00fcberrascht,\u00a0dass sich manches ganz von selbst erledigt hat.<br \/>\nUnd f\u00fcr den restlichen SUN werde ich auf Erleuchtung warten!<\/p>\n<p><strong>20. Dezember<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-970 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"794\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen-1024x756.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kirchen-366x270.jpg 366w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Augenmenschen &#8211; Ohrenmenschen<\/strong><\/p>\n<p>Je \u00e4lter ich werde, umso mehr zieht mich in den Bann, was in fr\u00fcheren Zeiten \u00fcber ein Menschenleben hinaus geschaffen wurde. Ich besuche gerne Kirchen, Dome, Kathedralen und sp\u00fcre f\u00f6rmlich, wie diese den Geist von vielen, vielen Menschen atmen, die an dem Bauwerk mitschufen, auch wenn sie selbst die Fertigstellung gar nicht erleben konnten.<\/p>\n<p>Heute z\u00e4hlen vor allem Individualismus, Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung \u2013 was auch immer das ist. Dieses \u201eIdeal\u201c wird gef\u00f6rdert. Das Aufgehen in einem gro\u00dfen Ganzen ist heutzutage oft gar nicht mehr so leicht m\u00f6glich, &#8211; vielleicht noch am ehesten in einem Ehrenamt. Zum Gl\u00fcck!<br \/>\nF\u00fcr viele ist diese Denkweise aber auch gar nicht mehr erstrebenswert:<br \/>\nAm augenscheinlichsten, finde ich, ist dies in der Politik zu beobachten, ein Denken von Wahl zu Wahl macht ein langfristiges Planen schwierig oder gar unm\u00f6glich. Wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass diese Tendenz zu \u201eIchlingen\u201c ein kurzfristiger Trend ist. Es geht n\u00e4mlich um weit mehr als die Lebensgestaltung der Individuen, es geht um die Welt. Wir wollen in die Zukunft vertrauen, wir sollten in die Zukunft investieren und in eine langfristig funktionierende Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Ob man sich dar\u00fcber fr\u00fcher Gedanken gemacht hat? Ich denke nicht, es war vielleicht auch gar nicht naheliegend. Vieles dauerte. Dauerte lange, oft sogar l\u00e4nger als ein Menschenleben. Mit den Mitteln, die zur Verf\u00fcgung standen und der kreativen Schaffenskraft genauso wie der Muskelkraft &#8211; und doch wurde es fertig. Die vielen Kirchen sind Beweis genug. Jede Kirche ist anders, \u00fcberall ist die Handschrift der Menschen sp\u00fcrbar, die am Schaffen beteiligt waren.<\/p>\n<p>Wir sind Augenmenschen. In der Kultur des Morgenlandes sind Geschichten von bleibendem Wert. Dieser Kultur des m\u00fcndlichen Weitergebens verdanken wir die biblischen Geschichten mit den vielen Weisheiten, die in unsere heutige Sprache \u00fcbertragen immer noch ihre G\u00fcltigkeit haben. Die tr\u00f6stliche, ber\u00fchrende Geschichte, dass Gott uns immer und immer wieder einen Neuanfang anbietet, manifestiert sich in der Geburtsgeschichte Jesu. In unserer Kultur sind daraus die vielen Weihnachtskrippen in verschiedenster Interpretation entstanden. Wie sch\u00f6n!<\/p>\n<p><strong>21. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-972 alignnone\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/wintersonnenwende-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wintersonnenwende<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Zwischen Tag und Nacht<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">zwischen hell und dunkel<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wintersonnenwende<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wintersonnenwende auch in uns<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">immer wenn uns danach ist<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">wir sind nie nur<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">dunkel nie nur hell<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">in jedem liegt die M\u00f6glichkeit<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">sich dem Licht zuzuwenden<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Jeder kann dazu beitragen<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">dass es heller wird<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>22. Dezember<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-975 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"775\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten-300x216.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten-768x553.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten-1024x738.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/erwarten-375x270.jpg 375w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Wann kommst du an?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8222;<span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wann kommst du an? \u2026 Ich hole dich am Flughafen \/ am Bahnhof ab!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Es ist ganz selbstverst\u00e4ndlich, die Person, die ich vielleicht schon sehns\u00fcchtig erwarte, p\u00fcnktlich abzuholen. Ich teile mir meine Zeit gut ein, bin vorbereitet, plane sogar Eventualit\u00e4ten wie einen Stau ein, um ja nicht zu sp\u00e4t zu kommen. Um nicht zu sp\u00e4t anzukommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Advent \u2013 Ankunft.<br \/>\nWarten auf die Ankunft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ich glaube, das Warten auf die Ankunft ist nur die H\u00e4lfte der Geschichte:<br \/>\nUm die Ankunft zu erleben, m\u00fcssen wir selbst auch rechtzeitig ankommen\u2026 <\/span><\/p>\n<p><strong>23. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-977 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"653\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3-768x466.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3-1024x621.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/goldrand3-445x270.jpg 445w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ein Tag mit Goldrand<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Solch einen Tag w\u00fcnsche ich dir! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">O, ja, ich wei\u00df, dieser Goldrand ist bei vielen sehr schmal, liegt verborgen unter einer alten Schicht Dunkelgrau oder ist gar abgebr\u00f6ckelt.<br \/>\nVielleicht l\u00e4sst sich in Hinsicht auf Weihnachten noch ein bisschen Goldrand polieren:<br \/>\ngute Erinnerungen beleben,<br \/>\nein Miteinander suchen,<br \/>\netwas Positives planen,<br \/>\nins Gespr\u00e4ch kommen,<br \/>\nein kleines symbolisches Geschenk vorbereiten,<br \/>\nein Lob aussprechen,<br \/>\neinen herzlichen Dank anbringen,<br \/>\neinen Trost spenden\u2026 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ja, das w\u00fcnsche ich dir:<br \/>\ndiesen Tag mit Goldrand und die Nacht mit einem verl\u00e4sslichen Stern.<\/span><\/p>\n<p><strong>24. Dezember<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-979 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24.jpg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"733\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24.jpg 1076w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24-768x523.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/24-396x270.jpg 396w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><\/p>\n<p><strong>Heiliger Abend<\/strong><\/p>\n<p>Gott ist nicht fern,<br \/>\nGott ist nicht oben,<br \/>\nGott ist.<\/p>\n<p>Als sichtbares Zeichen, ganz in unseren H\u00e4nden, tief in unserem Herzen, liegt das Kind in der Krippe.<br \/>\nF\u00fcr alle, f\u00fcr die einfachen Menschen, f\u00fcr K\u00f6nige, f\u00fcr dich, f\u00fcr mich.<br \/>\nAnvertraut.<\/p>\n<p>Wir sind unendlich geliebt, um unendlich zu lieben.<br \/>\nWir antworten mit allem, was in uns Weihnachten bedeutet, und mit dem Lied von der stillen und heiligen Nacht.<\/p>\n<p>Frohe und gesegnete Weihnachten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adventkalender 2018\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mein Adventkalender w\u00e4chst mir schon das ganze Jahr entgegen, &#8211; in Form von Bildern des Himmels \u00fcber mir. Manchmal strahlend und klar, manchmal verborgen, verh\u00fcllt, mit den unterschiedlichsten Wolken geschm\u00fcckt oder von einer Wolkenf\u00fclle verstellt, doch immer ist er dahinter blau. Und da. Da &#8211; wie der Urgrund meines Seins. Mit t\u00e4glichen Gedanken [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":920,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[61,1],"tags":[],"class_list":["post-919","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-adventkalender","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=919"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/919\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1099,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/919\/revisions\/1099"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.suria.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}