{"id":1680,"date":"2023-02-26T20:07:33","date_gmt":"2023-02-26T18:07:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.suria.at\/?p=1680"},"modified":"2025-01-28T18:42:36","modified_gmt":"2025-01-28T16:42:36","slug":"fizitaer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.suria.at\/?p=1680","title":{"rendered":"Fr\u00fchling &#8211; Neubeginn &#8211; &#8222;Fastenpost&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Frohe Ostern!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/steinhuhn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"397\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/steinhuhn.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1714\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/steinhuhn.jpg 600w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/steinhuhn-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>In manchen Regionen gab es jahrhundertelang den Brauch, am Ostersonntag die Leute in der Kirche mit Scherzen und lustigen Episoden von der Kanzel zum Lachen zu bringen, um der Osterfreude sichtbar und h\u00f6rbar Ausdruck zu verleihen. Gerade nach Zeiten der Stille, des Fastens, des Wartens\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Lachen befreit. Es ist wie das \u00d6ffnen der Fenster f\u00fcr frischen Fr\u00fchlingswind, es schenkt eine \u00fcberraschende Sichtweise, lockt aus der Reserve und bejaht das Leben. \u201eJedes Lachen vermehrt das Gl\u00fcck auf Erden.\u201c (Jonathan Swift)<\/p>\n\n\n\n<p>In Freundschaften und Beziehungen auch \u00fcber die Jahre miteinander lachen zu k\u00f6nnen, ist eine \u201eAufgabe\u201c, die nicht zu untersch\u00e4tzen ist. Wie viele Alltagst\u00fcren gehen dabei von selber auf!<br>Wie gut tut es, mit den Menschen zu sein, die uns nahestehen und mit denen wir unter einem Dach leben und unsere Zeit teilen, wenn das Lachen nicht zu kurz kommt!&nbsp;<br>Lachen ist die Sonne f\u00fcr die Seele.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frohe Ostern!<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"463\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete-700x463.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1715\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete-700x463.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete-768x508.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Birnbluete.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Vita humana sancta<\/strong> (6)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1708\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/vita-humana-sancta.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Im kleinen Tobias mit seinen fast zwei Jahren ist ein \u00dcberschwang an Lebensfreude geb\u00fcndelt, die noch ungebrochen Strahlkraft auf alle hat, die ihm begegnen. Er lebt in den Tag hinein und wei\u00df noch nichts von morgen.<br>Ich habe einmal gelesen, die sogenannte unschuldige Kindheit endet dann und dort, wo f\u00fcr das Menschlein der Zeitbegriff beginnt<\/p>\n\n\n\n<p>Ein bisschen etwas von diesem Paradies d\u00fcrfen wir noch leben, denn wir k\u00f6nnen wohl Pl\u00e4ne schmieden, Vermutungen anstellen und uns auf alles M\u00f6gliche vorbereiten, &#8211; letztlich wissen werden wir jedoch nie, was der morgige Tag, ja, was das Leben bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hohen Feiertage sind \u2013 egal wie religi\u00f6s das Leben gestaltet wird \u2013 in unserem Kulturgut verankert und besitzen immer noch Strahlkraft. Heute, Palmsonntag, beginnt die \u201eHebdomada sancta\u201c, die \u201eHeilige Woche&#8220;, die \u201eGro\u00dfe Woche\u201c. Sie beginnt mit einem freudigen Ereignis (bejubelter Einzug in Jerusalem) und endet mit einem freudigen Ereignis (Ostern, Sieg \u00fcber den Tod). <br>Allerdings ist uns der Begriff \u201eKarwoche\u201c viel gel\u00e4ufiger, &#8211; \u201eKara\u201c aus dem Althochdeutschen &#8211; \u201eTrauer, Kummer\u201c (Beginn des Leidenswegs mit dem Einzug in Jerusalem bis zur Grabesruhe). Auch traurige, hoffnungslose, stille Zeiten geh\u00f6ren zum Leben, doch letztlich wollen wir darauf hoffen, dass sich das Blatt wenden kann. Das wird uns in der \u201eHebdomada sancta\u201c angeboten und versprochen.<br>Auf den Punkt gebracht, finde ich, ist dieses Vertrauen auch in folgenden Worten:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach jeder Erschwernis erfolgt Erleichterung. <br>Gewiss, nach jeder Erschwernis erfolgt Erleichterung.\u201c <br>(Koran\/Sure 94:6) &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Hoffnung funkelt in allen Weltreligionen. Sie gilt f\u00fcr ein ganzes Leben. Nicht nur f\u00fcr eine Woche. Das ganze Leben sollte immer wieder eingerahmt sein von guten Zeiten voller Lebensfreude: &nbsp;\u201eVita humana sancta\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/hebdomada-sancta_kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/hebdomada-sancta_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1710\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/hebdomada-sancta_kl.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/hebdomada-sancta_kl-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Blumen, Blumen \u00fcberall<\/strong> (5)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich-700x375.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1704\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich-700x375.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich-768x412.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlinsblumenteppich.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung, die ich in M\u00fcnchen besuchte, stand nicht unter diesem Fr\u00fchlingstitel, wenngleich ich im ersten Augenblick diesen Inhalt erwartete. Der Fr\u00fchlingsteppich war im Botanischen Garten zu erleben!<br>Der Titel der Ausstellung lautete: <br>\u201eFlowers forever \u2013 Blumen in Kunst und Kultur\u201c \u2013 Blumen f\u00fcr immer.<br>Sehr beeindruckende, tiefgr\u00fcndige Werke stellten die k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit allen Bereichen des Lebens und der gesellschaftlichen Gegebenheiten vergangener Jahrhunderte bis heute mit der Sprache der Blumen dar. Ich war fasziniert, dass eine Bl\u00fcte in einem bestimmten Zusammenhang ausdr\u00fcckt, wof\u00fcr man viele, viele Worte br\u00e4uchte, &#8211; die in einem Augenblick niemals so tief in der Seele landen, wie dies beim Betrachten des Kunstwerkes geschieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ber\u00fchrend fand ich den allerletzten Ausstellungsraum:<br>In der Mitte h\u00e4ngt von der Decke ein raumf\u00fcllendes Blumengebilde in der Form eines orientalischen, begehbaren Pavillons, &#8211; aus Tausenden getrockneten Bl\u00fcten!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1705\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon-700x525.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Trockenblumenpavillon.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Keine frischen Fr\u00fchlingsbl\u00fcten. Getrocknete, filigrane Sch\u00f6nheiten mit dem Zauber der Verg\u00e4nglichkeit\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist uns das Alte wert?<br>Was sind uns die Alten wert?<br>Wir leben in einer Epoche, die alles Neue preist, die junge Menschen hofiert und allen, die nicht mehr jung sind, nahelegt, die ewige Jugend zumindest anzustreben. Da ist dieser ruhige, nach Heu und Kr\u00e4uterkissen duftende Pavillon in dekadenten Farben Balsam f\u00fcr die Seele.<br>Eine Hommage an die Zeit. Eine Hommage an das Leben, das junge und das alte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wertvolles Leben, immer. Forever.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Manna<\/strong> (4)<\/p>\n\n\n\n<p>Manna f\u00e4llt nicht mehr vom Himmel.<br>Oder doch?<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6stlich, s\u00fc\u00df und gehaltvoll, genug f\u00fcr einen Tag, und dann am n\u00e4chsten Tag erneut die Gewissheit: Manna ist wieder da, man muss nur darauf vertrauen\u2026 Manna auf der W\u00fcstenwanderung der biblischen Israeliten, ein Exodus, der 40 Jahre w\u00e4hrte, &#8211; mit Manna kam das Volk \u00fcber die Runden \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>In einer meiner K\u00fcchenschubladen befindet sich eine Sammlung an bunten Papierservietten. Da wird an Sonntagen oder bei festlichen Anl\u00e4ssen herausgezupft, was gerade am besten passt. Heute war es eine mit Worten bedruckte Serviette: \u201eDinge, die man nicht kaufen kann: Zeit, Liebe, Tr\u00e4ume, Freunde f\u00fcrs Leben, Gl\u00fcck.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Das ist mein Manna.<br>Auch wenn ich keine W\u00fcstenwanderung unternehme und kein Exodus ansteht, &#8211; mein Lebensweg w\u00e4hrt schon l\u00e4nger als 40 Jahre. Ich bin dankbar f\u00fcr dieses Manna, das nicht k\u00e4uflich ist, das f\u00fcr mich \u201evom Himmel f\u00e4llt\u201c:<br><strong>Zeit, Liebe, Tr\u00e4ume, Freunde f\u00fcrs Leben, Gl\u00fcck.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Manna.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"438\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Manna.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1700\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Manna.jpg 600w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Manna-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Unspektakul\u00e4re Gewissheit<\/strong> (3)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:18% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"638\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlingsknotenblume-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1691 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlingsknotenblume-kl.jpg 638w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Fruehlingsknotenblume-kl-239x300.jpg 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>In einem Tropfen Wasser spiegelt sich die Welt.<br>Nicht im S\u00fc\u00dfwasserdachpool einer W\u00fcstenstadttouristenhochburg.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 17%\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"712\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tomatenzoeglinge-kl-700x712.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1692 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tomatenzoeglinge-kl-700x712.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tomatenzoeglinge-kl-295x300.jpg 295w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tomatenzoeglinge-kl-768x781.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tomatenzoeglinge-kl.jpg 787w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>In einem Kr\u00fcmel Erde lebt ein Universum an Mikroorganismen.<br>Nicht in der pestizidimpr\u00e4gnierten Rose aus \u00c4thiopien.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:19% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"426\" height=\"567\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brotlaib-kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1693 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brotlaib-kl.jpg 426w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brotlaib-kl-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>In einem Laib Brot liegen Zeit und Geduld von Hand verwandelt am Familientisch.<br>Nicht im brandrodungsger\u00e4ucherten T-Bone-Steak aus S\u00fcdamerika.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ich habe ein Fr\u00fchlingsfoto geknipst \u2013 und den Wassertropfen entdeckt!<br>Ich kann meinen Pflanzenz\u00f6glingen f\u00f6rmlich beim Wachsen zusehen!<br>Und im ganzen Haus duftet es!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Es duftet nach Brot, Zufriedenheit und der unspektakul\u00e4ren Gewissheit:<br><strong>Weniger ist viel, viel mehr!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brote-kl-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"567\" height=\"426\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brote-kl-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1696\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brote-kl-1.jpg 567w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Brote-kl-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Von Paradies\u00e4pfeln und Pausen<\/strong> (2)<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Fensterbrett im warmen Zimmer gucken die ersten gr\u00fcnen Spitzen meiner Z\u00f6glinge aus der schwarzen Anzuchterde. Tomaten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Paradeiser, Paradies\u00e4pfel, Liebes\u00e4pfel, rot, saftig, fruchtig. Herrlich k\u00f6stlich in unz\u00e4hligen Varianten! &nbsp;Ein Genuss im Sommer und im Herbst. Kurz vor dem Frost geerntet reifen die Fr\u00fcchte noch Wochen auf dem Fensterbrett nach und zaubern bis in den Winter hinein einen Hauch Sommer in die Speisen. Doch dann hat dieses Geschenk der Natur f\u00fcr ein paar Monate Pause. Vegetationspause.<\/p>\n\n\n\n<p>So war es einmal\u2026<br>Wir erhalten Paradies\u00e4pfel nun das ganze Jahr \u00fcber! In Glash\u00e4usern gez\u00fcchtet, &#8211; alle schmecken gleich. Von paradiesischem Geschmack kann man jetzt im zeitigen Fr\u00fchjahr nur tr\u00e4umen. Nein, das sind keine Paradies\u00e4pfel.<br>Riesige Fl\u00e4chen landwirtschaftlichen Bodens verschwinden unter Glash\u00e4usern mit Substrat im S\u00fcden Europas. Wo ist blo\u00df der nat\u00fcrliche Boden geblieben? Woher kommt all das Wasser f\u00fcr diese fl\u00e4chendeckende Produktion? Denn das ist es n\u00e4mlich, &#8211; eine Produktion. Hier kann man nicht mehr von Gem\u00fcsebauern reden, die ihre Ernte anbieten. Sklaven von heute schuften hier zum Preis von erniedrigenden L\u00f6hnen, &#8211; zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben.<br>Ich f\u00fcrchte, dieser Stand ist unumkehrbar. Und leider nur ein Beispiel von vielen.<br>Ach, &#8211; dabei wei\u00df die Wissenschaft, dass die gesamte Weltbev\u00f6lkerung ern\u00e4hrt werden k\u00f6nnte! Auf nat\u00fcrliche Weise und im Einklang mit der Natur, nicht in einseitiger Ausbeutung der B\u00f6den und Wasservorr\u00e4te. Ja, alle 8 Milliarden Menschen, &#8211; diese Zahl gilt seit dem 15. November 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke an die Vegetationspause der Tomate &#8230;<br>Pausen sind ein Teil des Lebens. Allen Lebens.<br>Traditionen, Religionen, Kulturen wissen seit ewigen Zeiten, dass dies auch f\u00fcr uns gilt. Manche \u201ePause\u201c \u2013 sprich Verzicht &#8211; w\u00e4re auch im Sinne der Natur.<br>Jetzt, im zeitigen Fr\u00fchjahr ist f\u00fcr uns die ideale Zeit f\u00fcr Pausen unterschiedlichster Art, &#8211; \u201egeistige und k\u00f6rperliche Vegetationspausen\u201c. Ich glaube, jeder wei\u00df selbst recht gut, nach welchen Pausen man sich sehnt, die m\u00f6glicherweise sogar dringend gebraucht werden. Um dann wieder mehr als nur \u201egenie\u00dfbar\u201c zu sein. Wollen wir nicht immer wieder einen Zustand erreichen, der einem \u201eParadiesapfel\u201c gleicht, f\u00fcr die Lieben, f\u00fcr die verschiedenen Gemeinschaften und letztlich ganz besonders f\u00fcr uns selbst?<br>In diesem Sinne: H\u00e4nge dir das Bild einer Tomate auf, wo du in deiner Wohnung regelm\u00e4\u00dfig vorbeigehst, und denke daran: Ein Hoch auf die Pause!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Tomate.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"549\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Tomate.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1686\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Tomate.jpg 549w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Tomate-206x300.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Fizit\u00e4r<\/strong> (1)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nein, dieses Wort gibt es nicht wirklich. De-fizit\u00e4r jedoch schon. In einer Kolumne von Fabian Vogt (in Publik Forum 9\/2016) bin ich dieser genialen Wortsch\u00f6pfung \u201efizit\u00e4r\u201c begegnet. Ich finde, \u201efizit\u00e4r\u201c ist es wert, in den Wortschatz aufgenommen zu werden, es fehlt n\u00e4mlich ohne Zweifel!<\/p>\n\n\n\n<p>Dass wir defizit\u00e4r sind, das wird uns ja mit jedem Werbespot, jedem Hochglanzprospekt, jedem Ratgeber vor Augen gef\u00fchrt. So wie wir sind und so wie wir leben, das kann nicht gen\u00fcgen, das ist defizit\u00e4r. Es fehlt immer etwas\u2026 Darum \u2013 welch ein Gl\u00fcck \u2013 all die vielen Angebote, die uns zu unserem Gl\u00fcck verhelfen sollen. Auch jetzt in der Fastenzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zusammenhang mit diesem Wort \u201efizit\u00e4r\u201c habe ich beschlossen, dass die kommenden Wochen ein guter Zeitpunkt f\u00fcr eine w\u00f6chentliche Post sein k\u00f6nnten. Eine Fastenpost sozusagen.<br>Die Fastenzeit wird nicht mehr unmittelbar mit einem christlichen Fest (Ostern) verbunden. Fasten hatte im urspr\u00fcnglichsten Sinn mit Winterende und Fr\u00fchlingsbeginn zu tun. Der K\u00f6rper wird vorbereitet auf die aktive Zeit, die mit dem Fr\u00fchling ihren Einzug h\u00e4lt. Da kann eine Entschlackungsphase nicht schaden. Eine Fastenkur hat nicht nur ihren gesundheitlichen Wert, sie bringt auch den Geist wieder in Schwung und konzentriert den gesamten Menschen auf das Wesentliche. Mit \u201eweniger Gep\u00e4ck\u201c gelange ich eher zum Ziel! Alle Religionen kennen diese Methode, um zum Wesentlichen zu finden. Es ist ein neues Leben, das wir durch Fastenbestrebungen mit allen Sinnen vorbereiten.<br>Wenn wir dazu Zeit finden\u2026 Wenn uns das auch einleuchtet.<br>&nbsp;<br>WIE gefastet wird, kann nur ein Vorschlag sein. Ob wir die Gesundheit, den Lebensstil oder die Religion als Aufh\u00e4nger sehen, das ist f\u00fcr den Erfolg der Sache nicht wesentlich.<br>Ein fastenwilliger Mensch wird wissen, was wegzulassen hilft, um im vollgestopften Alltag &#8211; mit Dingen, Medien, Anforderungen, W\u00fcnschen und Begierden, Gewohnheiten, Adabei-Terminen, und, und, und \u2013 dem n\u00e4her zu kommen, der wir sein wollen. Dann l\u00e4sst sich feststellen: Ich bin nicht defizit\u00e4r (Es fehlt etwas), &#8211; ich bin fizit\u00e4r! (Es ist etwas da!)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"510\" src=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023-700x510.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1681\" srcset=\"https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023-700x510.jpg 700w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023-768x560.jpg 768w, https:\/\/www.suria.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/fizitaer_2023.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frohe Ostern! 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