Sommersommer

Sommersommer


Sommermorgensommer

Sommerabendsommer
Sommersommer

 

 

Genau so war es heuer – Sommer von morgens bis abends – beinahe tagtäglich.
Diese drei Zeilen sind vielleicht die kürzeste Form um auszudrücken, was uns in diesen Wochen an herrlicher Sommerfülle geschenkt war.
Ich könnte die Zeilen dazwischen mit bunten, lichten Bildern füllen, Bildern vom aktiven Berge-Seen-Fahrrad-Sommer, vom fleißigen Äpfel-Beeren-Kräuter-Garten-Sommer und schließlich vom entspannten Bücher-Träume-Hängematten-Sommer. Zwischen den Zeilen hat heuer ja besonders viel Sonne Platz! Auch die Freude und die Dankbarkeit für die vielen Stunden, die sich mit Familie und Freunden in der Sommersonne und an lauen Abenden ergaben.
Es war ein guter Sommer, ein Sommer in Fülle.
Paradiesisch.
Sommermorgensommer
Sommerabendsommer
Sommersommer

Vielleicht ist dies aber auch die kürzeste Form um auszudrücken, dass dieser Sommer ein Zu-viel-des-Guten war.
Zwischen den Zeilen lauern die Geister, die auf die Namen Fortschritt, Luxus, Klimawandel hören. Ständige Hitze raubte vielen Atem und Verstand, auf entspannten Schlaf war nicht mehr zu hoffen. Die Früchte reiften nicht, sie runzelten und verdörrten. Ersehnte Regen mutierten zu gefährlichen Gewitterregen, sie brachten Muren und Verwüstung.

Ich will niemandem mit diesen Zeilen die Freude an diesem Sommer vermiesen!
Immer sollte uns der Sinn nach Paradies stehen.

Achten wir darauf, dass wir die Schlüssel zum Paradies nicht leichtfertig aus den Händen gleiten lassen.
Denn einen
Sommersommersommer
wollen wir nicht.

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