Nur im Wandel liegt Bestand

Nur im Wandel liegt Bestand

arbeitshändeDa tut sich was!
Man kann förmlich zuschauen, was sich alles ändert!

Viele Entscheidungen, viele Hände, viele Helfer –
Entwicklungen, auf die man jeden Tag gespannt sein darf…
Kind geht „aus dem Haus“ und baut das Haus aus,
es macht mir Freude, eröffnet neue Möglichkeiten, verändert, bewegt und beruhigt zugleich…

All das berührt mich sehr und darum gibt es heute zu diesem Thema ein paar Gedanken:
„Nur im Wandel liegt Bestand.“

Mit diesen 5 Worten zusammengefasst und umschrieben findet man unzählige Zitate, Sprüche, Aphorismen von Philosophen, Schriftstellern, Politikern, Männern und Frauen in allen Lebensbereichen.
Nur im Wandel liegt Bestand. Vielleicht die einfachste, aber wichtigste Einsicht. Leben ist nun mal Wandel pur.

Warum das Thema aber trotzdem seit je aktuell ist, liegt wahrscheinlich daran, weil dahinter die Frage steht, ob mir der Wandel passiert oder ob ich darauf Einfluss nehmen kann. Schicksal oder Fügung?

Wie die Mischung ausfällt zwischen Schicksal, – was mir widerfährt, und Fügung, – was sich in meinem gestalteten Leben einreiht, auch das ist ständig im Wandel. Und nicht rückgängig zu machen. „panta rhei“ – „Alles fließt“, so fasste schon Heraklit diese Besonderheit des Lebens zusammen. Nur im Film kann der umgekehrte Weg durchgespielt werden („Der seltsame Fall des Benjamin Button“ mit Brad Pitt in der Hauptrolle) oder ausprobiert werden, wie es wäre, in einer Endlosschleife festzusitzen, um das Leben jeden Tag von neuem am 2. Februar um 6 Uhr morgens zu leben. („Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray) Beides wäre ein absoluter Albtraum!
„Was wäre gewesen, wenn…“ ist also die unnützeste Frage.

 Wandel erfordert, dass man sich ständig entscheiden muss. Man wird daran wachsen, sich entwickeln, reifen, aber auch enttäuscht und verletzt werden und im schlimmsten Fall daran zerbrechen. Dazwischen liegen wieder viele Möglichkeiten neuerlicher Entscheidungen, die man jedoch sehen wollen muss, die man wie eine Hand ergreifen kann und die dem Wandel Flügel verleihen oder bei misslichen Entscheidungen Blei an die Füße binden. Darum müssen wir zupacken oder loslassen, je nachdem. Immer werden wir selbst uns dadurch verändern.
Und da schließt sich ein Kreislauf:
Die Dinge ändern sich, weil wir uns ändern.
„Ich glaube, man kann sich in jedem Alter ändern, aber es ist viel besser, es jetzt zu tun.“
     Rita Mae Brown (*1944), amerikanische Schriftstellerin, Feministin und Drehbuchautorin

  Und dann tut sich was!
firstbaum

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